Für viele Auftraggeber und in der Umgangssprache ist die Videoproduktion und die Filmproduktion das gleiche. Historisch und vom Wortstamm gesehen, gehört zum einen jedoch das über Jahrzehnte bewährte Trägermedium Film (Celluloid), zum Video hingegen das „elektronische Bild“.
Dieser Wandel hat – vor allem in den vergangenen drei bis fünf Jahren – massive Auswirkungen. Gehört zu einer klassischen Filmproduktion noch ein stark arbeitsteiliger Prozess unter Mitwirkung hoch spezialisierter Mitarbeiter und unter Einsatz höchst aufwändigen Equipments, ist die Videoproduktion mittlerweile ein durchgängig digitaler Prozess.

Was für den Kunden auf den ersten Blick klingen mag wie der Unterschied zwischen Benzin und Diesel ist in diesem Fall jedoch ein fundamentaler Unterschied.
Digitale Videoproduktionen
Deshalb ist die digitale Videoproduktion auch in anspruchsvoller Qualität zu einem Bruchteil des Aufwands einer klassischen Filmproduktion realisierbar.
Was vordergründig nur wie ein quantitativer Vorteil wirkt, führt mittelfristig jedoch zu einer neuen Qualität der Videonutzung, insbesondere im Videomarketing.
Erstens eröffnet die kostengünstige Videoproduktion ganz neue Einsatz- und Nutzungsbereiche von Filmen. Von der „bewegten“ Gebrauchsanweisung über das Schulungsvideo bis zum Business-TV, vom Produktvideo über den Messefilm bis zum Immobilienfilm – vieles, was früher nicht zu vertretbaren Kosten produzierbar war, ist nun eine sinnvolle Investition ins Marketing.
Hinzu kommt: digitale Videoproduktionen sind ohne oder mit vergleichsweise geringem Aufwand zu vervielfältigen und zu verbreiten. Im Gegensatz zur „analogen“ Drucksache, die neu produziert werden muss, wenn sie zur Neige geht, kann eine digitale Videoproduktion bleibig oft per E-Mail verschickt, auf Videoportalen heruntergeladen und auf der Website betrachtet werden, ohne dass sie sich verbraucht.